Tilgungsersatz besser vermeiden
Bauspardarlehen können nicht nur durch eine monatliche Tilgungsrate abbezahlt werden. Rund 10 Prozent der Darlehensnehmer entscheiden sich zum Beispiel dafür einen Tilgungsersatz einzusetzen. Baufinanzexperten raten allerdings dringend davon ab.
Neu Investition ist ein Fehler
Anstatt das Darlehen jeden Monat ein Stück weit mehr abzutragen, investiert man bei einem Tilgungsersatz, der aus einer Lebensversicherung oder einem weiteren Bausparvertrag bestehen kann, erneut. Die Zinsen des Baudarlehens werden bezahlt, nicht jedoch die monatliche Tilgungsrate. Hierfür soll später die Lebensversicherung oder der Bausparvertrag genutzt werden. Monatlich fließt hier eine Sparsumme ein. Doch sobald eine dieser beiden Geldanlagen zuteilungsreif ist, reicht die angesparte Summe oft nicht aus, um die Darlehensschulden mit einer Zahlung zu tilgen. Hierfür war aber der Tilgungsersatz eigentlich angedacht.
Am Ende zu wenig Geld
Das Problem ist eine falsche Rechenweise bei Abschluss des Ersatzes. Hier wird oft verschwiegen, dass es sich bei der Summe, die durch die Verträge erreicht werden kann, nicht um eine garantierte Summe handelt. Der Darlehensnehmer spekuliert daher auf einen Geldbetrag. Man sollte sich also lieber mit einer monatlichen Tilgung des Darlehens abfinden und zufrieden geben. Hier gibt es inzwischen so viele flexible Möglichkeiten, dass sicher eine davon finanzierbar ist.
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